Fieber weg … Halsschmerz kommt!

Ich bin jetzt seit Dienstag wieder fieberfrei. Ich habe mir ein möglichst preiswertes Fieberthermometer gekauft, um nun auch auf dieser Dienstreise den Verlauf kontrollieren zu können. Zusätzlich hat mich Acetylsalicylsäure bei der Genesung unterstützt (ich habe ja in einem Artikel auf der Seite von Davengo gelesen, dass dieser Wirkstoff des dritt beliebteste Schmerzmittel der Läufer sei). Da sich Fieber aber meist aufgrund einer Viruserkrankung handelt, kann dies bei fortgesetztem Training ja zu einer Herzmuskelentzündung und bleibenden Schäden führen.

Also war ich mit der Fortsetzung des Trainings vorsichtig und setzte den Dienstag auch noch mit dem Training aus. Aber an diesem Tag wurde dann das Fieber durch Halsschmerz ersetzt. Unglaublich. Am Mittwoch hielt dies an, aber ich dachte, dass eine kleine Runde um die Außenalster schon nicht schaden kann. Ich bin zum ersten Mal am Abend gelaufen und war überrascht, wie viele Menschen hier in der Dunkelheit Ihre Runden drehen, zumal es in den frühen Morgenstunden fast menschenleer ist.

Auch der Donnerstag begrüßte mich nun mit dem anhaltenden Halsschmerz. Aber was am Mittwoch Abend geklappt hat, funktioniert doch bestimmt auch am Donnerstag morgen. Also rein in die Laufsachen und los.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Erkältung nicht in voller Schönheit zurück kommt und wünsche auf diesem Weg allen kranken Läufern eine gute Besserung!

Ich … krank .. und nun?

Achtung VirusJetzt hat es mich erwischt. Nachdem ich die 100 Kilometer angepeilt hatte, finde ich mich am Morgen mit 38 Grad Fieber wieder. Mist.

Naja, jetzt werde ich diesen Tag – so schwer es fällt – abhaken und mich auf die nächste Woche vorbereiten. Ich hoffe, dass dort der Trott und die Themen wieder fließen.

 

Laufen und die Spiritualität?

Kreuz am StrassenrandGerade in Bayern findet ich bei jedem Lauf eine Vielzahl an Wegekreuze entlang meiner Laufstrecken. Ohne nun eine Brücke zur Religiosität schlagen zu wollen, kann diese Vielzahl an Glaubenszeichen die Beschäftigung mit den meditativen Aspekten des Laufens initiieren:

Ich erfahre beim Laufen meinen Körper intensiver und genieße, dass mir während eines Laufes meist die Einheit von Körper und Geist besonders vor Augen geführt wird. Ich höre bei längeren Laufeinheiten nach einer gewissen Zeit mit dem bewussten Denken auf und lasse mich einfach treiben – dabei glaube ich nicht, dass dieses „Dahingleiten“ irgendetwas mit dem „Runner’s High“ zu tun hat; den ich aus meiner Sicht bis zu diesem Zeitpunkt leider noch nie erlebt habe.

Am Ende eines solchen Laufes fühle ich mich dann irgendwie befreit und habe ohne aktives Denken habe meist einen konkreten Handlungsplan für die aktuellen Probleme des anstehenden Tages zur Hand.

Das Surren der Stromleitungen.

Wenn ich unter den Stromleitungen meiner Laufstrecke entlang laufe, fällt mir in den Wintermonate bei klirrender Kälte und vereisten Stromleitungen immer ein tiefes Brummen oder Surren auf. Ich habe mich schon oft gefragt, was der Grund für dieses Surren sein kann.

Nun: Die gefrorenen Wassertropfen, die sich auf den Leitungskabeln befinden, werden durch die Frequenz des Stromes zu Schwingungen mit 100 Hz angeregt. Je stärker der Frost, desto lauter wird das Brummen.

Trotz dieser komischen und ungewohnten Geräusche gibt es keinen Grund zur Panik. Und durch die neuen Frequenzen bei der Übertragung der Herzfrequenz zu meiner Pulsuhr, muss ich nun auch keine Wechselwirkungen mehr fürchten.

Da gilt es nun als bekennender Beim-Laufen-Nicht-Musik-Hörer den Sommer abzuwarten und bis dahin diese befremdlichen Geräuschen zu ertragen.

Skilanglauf. Eine Alternative?

Gestern Nachmittag bin ich zum ersten Mal zum Skilanglauf betrieben. Im Vorfeld sah ich mich schon als aufkommenden Star der Langlaufszene.

Meine Kondition durch langjähriges Laufen gestählt und jedem Skilangläufer überlegen. Ich freute mich auf mein erstes Training, zumal sich gleich drei Frauen mit angemeldet hatten. Chancen über Chancen um zu beweisen, dass eigentlich nur Läufer wirkliche Helden sind…

In der Praxis machte ich erst einmal die Erfahrung, dass Skilanglauf auch ein wenig Technik voraussetzt – dahin die heldenhaften Träume. Die Frauen stellen sich unter dem Strich ein wenig besser an. Ich denke, dass ich als Läufer eher ein Grobmotoriker bin und in Zukunft ein wenig an Technik und Balance arbeiten muss.

Nach einem Tag Abstand habe ich nun Muskelkater im Oberschenkel. Ich denke, dass aufgrund der leicht anderen Belastung nun doch leichte Unterschiede zum Laufen bestehen. Aufgrund der leicht unterschiedlichen Belastung und des geforderten Koordinationsvermögens stellt aus meiner Sicht Skilanglauf eine sehr schöne Ergänzung zum alltäglichen Langlauf dar.

Familie krank! Und nun?

Jetzt ist meine ganze Familie (Freundin, Sohn und Tochter) krank. Die liegen nun mit Fieber und Husten im Bett und wollen rund um die Uhr bedient werden. Das widerspricht aber meiner Trainingsplanung. Ich konnte wegen dieses Gekeuches nicht schlafen und bin gleich um 04:45 für fast zwei Stunden laufen gewesen. So habe ich meine Trainingseinheit hinter mir gehabt, bevor einer dieser potenziellen Trainingsvernichter wach geworden ist.

Am Nachmittag gleich noch ein Ski-Langlauftraining. Das war dann aber zu viel des Guten. Es wurde sich danach lauthals beschwert, dass ich schon wieder drei Stunden weg gewesen bin, obwohl ich doch zum Dienen eingeteilt gewesen bin. Ich hoffe, diese Zeit geht sehr schnell vorbei …

Ziellos durch den Winter!

Heute habe ich meine üblichen 1,5 Stunden am Freitag absolviert. Am Ende habe ich einen kurzen Stopp bei meinem Fahrrad- und Langlauf-Händler gemacht. Kurz die Uhr angehalten; jedenfalls versucht. Die Taste links unter streikt, versaut meine Zeit. Dann klappt es doch. Auf ein Neues…

Kaum zu Hause angekommen das gleiche Spiel: die Taste links streikt. So macht Spitzensport keinen Spaß. Gleich das Kuvert gezückt und ab mit der Post. Jetzt schauen wir mal, wie Polar die Sache einschätzt.

Motivationsfaktoren im Winter?

Ich stehe in der Woche üblicherweise um fünf Uhr auf, um Laufen zu gehen. Da schläft mein Gehirn noch: Gründe, um nicht Laufen zu gehen, kann der sonst denkende Teil meines Körpers noch nicht identifizieren und somit auch nicht überzeugend formulieren. Aber nach so rund zwanzig Minuten wacht auch nach noch so kurzen Schlafperioden dieser Körperteil auf und beteiligt sich am anstehenden Tagewerk. Normalerweise kann man dieses Organ eine wunderschöne Landschaft präsentieren oder die ein oder andere weibliche Mitläuferin in Aussicht stellen. Doch um diese Uhrzeit ist es noch Dunkel, die Landschaft ist nicht erkennbar und die seltenen Artgenossen des anderen Geschlechts tauchen unvermittelt und vermummt (ist das nicht seit 1985 in Deutschland verboten?) im Blickfeld auf.

Nun suche ich nach überzeugenden Argumenten während meines morgendlichen Rituals. Diese Aktivitäten in die morgendlichen Stunden zu legen scheint ja auf den ersten Blick verrückt, zumal die Mehrheit Gleichgesinnter und somit eine Vielzahl von Motivationsfaktoren eher in den Abendstunden unterwegs sind. Somit fällt mir spontan nur Folgendes dazu ein:

  • Ich vermeide den Demotivationsfaktor, von vielen schnelleren Läufern überholt zu werden.
  • Durch die ersten zwanzig Minuten steuerlosen Dahinlaufens ist es mir unmöglich, schlechtes Wetter oder zu niedrige Temperaturen zu fühlen.
  • Ich kann in den Sommermonaten bei tiefen Temperaturen laufen (im Winter leider auch).
  • Ich vermeide einen Duschgang (den am Abend) und agiere durch mein umweltbewusstes Verhalten als Vorbild für die Abendläufer.
  • Ich überzeuge mich, dass es wahrscheinlich noch eine lange Liste anderer Gründe gibt, die mir aber nicht unmittelbar einfallen wollen.

Jedenfalls ist morgen Ruhetag und da könnte ich auch ausschlafen. Jedoch habe ich jetzt die Erfahrung gemacht, dass der Körper (und nicht das Gehirn) sich an diesen Trott gewöhnt und ich automatisch um diese Uhrzeit aufwache.

Ich denke, ich kann dem Ganzen einfach nicht entlaufen…

Hallo Welt!

Jetzt ist es mir doch passiert. Michael schreibt einen Blog, obwohl er der Welt eigentlich nichts Weltbewegendes mitzuteilen hat. Aber vielleicht hilft diese unvoreingenommene Sicht, Laufstrecken, Ausrüstung und andere Dinge ohne den sonst üblichen Stress des Einordnens und Bewertens kennenzulernen.

Ich wollte eigentlich nicht meine Gedanken mit der Öffentlichkeit teilen. Warum sollte ich wildfremde Menschen mit meinen private Gedanken belasten?

Es gibt drei entscheidende Gründe, warum ich nun doch nicht an diesem Umstand vorbeikomme:

  1. Ich verbringe einen Teil meines Lebens mit dem Laufen. Nur will mir mittlerweile keiner mehr zuhören. Zwangsläufig sucht sich mein Ego nun eine andere Bühne der Mitteilung.
  2. Während des Laufens denke ich über viele Dinge nach. Manches ist recht amüsant und vielleicht wert, in dieser Form veröffentlicht zu werden.
  3. Ich möchte die Technologie kennenlernen, die es Nutzern im Internet auf einfachster Weise möglich macht, sich mit der ganzen Welt auszutauschen.

Nun lasst uns beginnen und darauf hoffen, dass auch Rechtschreibung und Interpunktion sich in einem noch verständlichen Rahmen bewegen.